mit Gisela Brand, Beatrice Thron / Christiane Weidringer Dominique Wand, Andreas Pflug,
Wolfgang Wollschläger
& den Musikern:
Wolfgang Wollschläger (piano),
Burkhard Wieditz (drums)
Regie: Harald Richter

 

Nun hat es dieser Spruch auch auf die Bühne des Erfurter Kabaretts "Die Arche" geschafft, denn die Satiriker pflegen seit Gründung ihres Brettls die Humor-und-Satire-Väter (Kästner, Ringelnatz, Erhardt). 
Nun also Loriot. Das Kabarett "Die Arche" mischt Bekanntes und nicht so Bekanntes zu einem wunderbaren Abend.
Es bleibt nicht aus, dass die Musiker bei "Massenszenen" auch mit ins Geschehen eingreifen. 
Regisseur Harald Richter bestätigte, dass es auf den berühmten Loriotschen "kontrollierten Wahnsinn" hinauslaufen wird. Aber man weiß ja, wie zwischendurch Beruhigung eintritt: Käffchen?!

 

Presse:

...Und dann löste ein berühmter Gag den anderen ab, egal ob es der Lottogewinner "Erwin Lindemann", der Sprachkurs "Deutsch für Ausländer", die "Eheberatung" oder die großartige Vertreterorgie "Es saugt und bläst der Heinzelmann..." war - das Publikum schwelgte in Erinnerungen an den unerreichten Loriot und dessen Beobachtungsgabe, die nie unter die Gürtellinie ging - und konnte sich vor Lachen teils kaum noch halten. Die kurzen Umbaupausen, in denen die Akteure mit schnellen Handgriffen selbst die Kulissen schoben, überbrückten die Ensemblemitglieder Wolfgang Wollschläger und Burkhard Wieditz an Piano und Schlagzeug mit aberwitzigen jazzigen Liedern.
Mit rasendem Beifall wurde schließlich nach der Pause Andreas Pflug wieder auf der Bühne begrüßt, der den armen Ehemann, "der einfach nur hier sitzen will", verkörperte und die Mimik des großen Loriot und seiner berühmten "Knollennasenmännchen" so perfekt nachahmte, dass das Publikum im fast ausverkauften Kulturhaus aus dem Glucksen und Lachen kaum noch herauskam. Auch die versuchte und im Fiasko endenden Liebeserklärung des reifen Geschäftsmannes an Sekretärin Renate, die korrekten Tischmanieren und die englische Fernsehansage, bei der auch Evelyn Hamann einst an Begriffen wie "North Cothelstone Hall" oder "Lady Hesketh-Fortescue" scheiterte, kamen auf die Eichsfelder Bühne. Bedacht mit rasendem Beifall des Publikums, das kurz vor 22 Uhr schließlich von der "Arche" entlassen wurde, ging der spaßige Abend zu Ende. Allerdings nicht ohne den lang erwarteten und zwistgeschwängerten "Kosakenzipfel", der schließlich das berühmte Tüpfelchen auf das "i" der Vorstellung setzte.

eichsfeld.TLZ.de

Zuschauermeinungen:
Suuuperschöner Abend! Phantastisch die Höchstleistung des Archekabaretts mit  Loriot und "Selbstgemachtem"!
Kunst kommt von Können, wie man mal wieder gemerkt hat.
Gar nicht so einfach, richtig falsch zu sprechen (Thromptonmiddlethorp, äh ..), das erfordert Hochkonzentration, aber auch alle anderen waren einfach Spitze - jeder einzelne für sich. Ich  glaube, die haben selber einen Riesenspaß dabei, wenn sie Neues ausprobieren und  proben. 
Das verwöhnte, gewöhnte und langjährige Loriotfanpublikum hatte köstlichen Spaß an dieser frischen Wieder/Neuauflage. Wir müssen jetzt noch lachen beim bloßen Gedanken an ... (Ich bewundere die Disziplin der Akteure, nicht selber dauernd auszuplatzen!)
Und die stimmige Musik in gekonnter Darbietung nicht zu vergessen!
Also: Bravo, Bravi, Bravissimo!!!! 
Großes Kompliment an die Crew für die espritvolle Darbietung und an das Bauturmtheater für das Engagement dieser Künstler.

Die "Arche" war der Hit! Wir haben sooo gelacht über die wunderbaren "Archisten".

 

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